Mein Mann und ich zogen vor einigen Jahren in unser Haus – ein altes Bauernhaus mit echtem Stallteil. Der Stall war voll von Unmengen an Aufbewahrtem vom Umzug und auch noch vom Vorbesitzer. Das Haus steht ca. 30 Meter neben einem Feld. Und? Was denken Sie? Natürlich. Wir haben es hier immer mal wieder mit Feldmäusen und selten auch mit einer Ratte zu tun.
Mit uns lebte eine Hündin. Wir passten nur einmal nicht auf und siehe da, es rundete sich ihr Bäuchlein und im Schnellverfahren lagen da einige kleine Wedelschwänzchen im Stroh.
Einen der kleinen Racker behielten wir selbst. Diese Junghündin war sehr aufgeweckt und erkundete, wie dies für alles Junge und Kleine auf dieser Welt so üblich ist, alles in ihrem Umfeld.
Eines Tages war sie komisch. So plötzlich ganz schlapp, erbrach sich, bekam Muskelkrämpfe und lag paar Minuten später völlig platt auf dem Schoß meines Mannes. Sie verdrehte die Augen. Da bekam er es mit der Angst zu tun.
Mein Mann rief mich und sagte: „Du musst hier was tun, sie macht nicht mehr lange…“ Meine Frage:„Weißt Du, was los ist, was sie gemacht hat, woran es liegen könnte?“ Seine Antwort natürlich: „Nö. Ich weiß nur, als letztes kam sie aus dem Stall, da war sie ne Weile.“
Woher hätte er es auch wissen sollen. Wer passt auf einem Bauernhof schon den ganzen Tag auf den Hund auf? Der läuft genauso selbstständig umher wie wir auch.
Doch diese Information war Gold wert.
Ich überlegte kurz, was es für Möglichkeiten gab für ihren Zustand, entschied mich für in meinen Augen das Naheliegendste und gab ihr eine homöopathische Arznei. Nach ca. 5 min begannen sich wieder die Lebensgeister in der jungen Kiara zu regen. 15 min später stand sie schon auf den Beinen, noch ein wenig wackelig zwar, doch sie stand. Und eine Stunde später lief sie, als wär nie etwas gewesen – lebendig, neugierig, mit dem Schwanz wedelnd, zugewandt.
Wir suchten den Stall ab und fanden Rattengift hinter viel Holz frei umher liegend. Rattengift ist Arsen! Sie wäre gestorben, wäre meinem Mann nicht aufgefallen, dass mit unserer Junghündin etwas nicht stimmt…
Nicht immer hat man das Glück auf Information bei einem Tier. Oft tappt man komplett im Dunkeln und hofft, dass man die richtige Ursache vermutet hat.
Hier hatte ich Informationen, hier hatte ich eine vage Vorstellung davon, was passiert sein könnte. Dies hilft bei Tieren enorm.
Doch welche Arznei war es nun, die hier geholfen hat?
Früher gab es sie sehr häufig. Da Arsen lange Zeit in unserem Organismus nicht nachgewiesen werden konnte, war es ein beliebtes Mittel, um schnell mal eine unliebsame Person aus dem Weg zu räumen.
Heute ist dies nicht mehr möglich. Gut so.
Doch es gibt sie noch. Die akute Arsenvergiftung.
Eine akute leichte Vergiftung mit Arsen äußert sich oft nur durch Durchfall und Erbrechen und lässt nach etwa 12 Stunden nach.
Gefährlich wird es, wenn Symptome auftreten wie:
Übelkeit, Erbrechen
heftige Bauchschmerzen, blutiger Durchfall,
Muskelkrämpfe,
Schwindel und Bewusstseinsstörungen
Hautausschläge und beschädigte Schleimhäute
gestörte Blutgerinnung und rot verfärbter Urin
lebensgefährliches Kreislaufversagen
Gibt es das heute noch bei uns Menschen? Ja. Arsen findet sich nicht nur im Rattengift, sondern auch in unserer täglichen Nahrung. Leichte akute Vergiftungserscheinungen sind somit auch bei uns möglich.
Doch in welchen Lebensmitteln kommt Arsen vor? Hier die am stärksten belastete Nahrung:
Reis, auch Bio-Reis (hat die stärkste Belastung)
Getreide
Milch, Milchprodukte
Fisch, hier besonders Matjes und Thunfisch
Und nicht nur Akutauswirkungen sind möglich durch Arsenvergiftung, wer täglich Reis isst, nimmt dauerhaft Arsen zu sich, sondern auch chronische Symptome.
Doch dazu wie auch zu den Möglichkeiten, die Sie haben, um sich selbst ein wenig zu helfen und warum das ganze so ist, dazu am 08. September 2026 hier im Blog meiner Website mehr…