erstellt am 30.10.2023
Gleich im Vorwort des Buches „Geheimarchiv der Ernährungslehre“ von Dr. Ralph Bircher finden wir die Aussage: „Es gibt in der Ernährungsfrage ein verborgenes Wissen. Es ist zu verschiedenen Zeiten in mehr oder weniger renommierten Fachschriften als Ergebnis fachgemäßer… und sorgfältigster Untersuchungen zwar veröffentlicht worden, aber es passte anscheinend nicht ins Konzept, wurde nicht zur Kenntnis genommen, auch nicht widerlegt, (sondern) einfach schubladisiert. …“
Inzwischen ist vieles von diesem Wissen wieder an die Oberfläche „gespült“. Ob durch schweißtreibendes Freibuddeln verstaubter, gut verriegelter Metallspinde, deren Schlösser erst gesprengt und deren vergilbte Schriften in verschneiten, zugigen Hütten mit knisterndem Kamin und flackernder Kerze einverleibt werden mussten oder ob dieses Wissen in Unkenntnis dieser Forschungsschriften neu „entdeckt“ wurde, sei dahin gestellt. Wichtig ist: Es gibt immer wieder mutige Menschen, die sich mit dauerhafter Präsenz und mehr oder weniger lauter Stimme, Engagement und starkem Willen der Dominanz „wissenschaftlichen“ Doktrins entgegenstellen und ihre Erfahrungen, Ergebnisse und ihr Wissen der Öffentlichkeit präsentieren. Nicht immer ist ihnen bereits am Anfang bewusst, worauf sie sich einlassen. Oft wollen diese Individuen einfach nur ihre neuen, guten Erkenntnisse der Menschheit zur vollumfänglichen Verfügung stellen. Passen diese jedoch nicht ins Konzept der Wirtschaft, werden sie schnell unter den Tisch gekehrt, siehe als Beispiel gerne Dr. Johanna Budwig und ihre damals bahnbrechenden Forschungsergebnisse zu Fetten und Fettsäuren.
Heute finden wir die Werbung mit Omega 3-Fettsäuren auf jeder Hundenahrung, damals wurde einer Dr. Johanna Budwig die Beendigung ihres Medizinstudiums verwehrt, weil die Margarine-Industrie ihre Vormachtstellung ausspielte. Ihre Forschung beinhaltete das Wissen um die Wirkung raffinierter Fette im menschlichen Organismus und viele Öle, wie natürlich ganz besonders Margarine, enthalten eben diese. Wer glaubt, sich mit Margarine gesundheitlich etwas Gutes zu tun, der sollte noch einmal genau nachlesen. Eine gute Beschreibung, was Margarine ist, wie sie hergestellt wird und vor allem welche Auswirkungen sie für den menschlichen Organismus hat, finden Sie in dem Buch von Dr. med. M. O. Bruker und Ilse Gutjahr in „Cholesterin – Der lebensnotwendige Stoff“.
Aber zurück zu Dr. Johanna Budwig, derjenigen, die als Erste die Fette und ihre Fettsäuren analysierte und ihre Auswirkungen auf und in unserem Organismus erforschte. Frau Dr. Budwig wurde sieben Mal für die Nominierung zum Nobelpreis vorgeschlagen und jedes Mal wieder wurde dieser Antrag abgelehnt. Erst nachdem sie gestorben war, holte man ihr Wissen in die „Wissenschaft“ und verkündete nun überall, welch neue Erkenntnisse doch jüngst errungen wurden. Nur lagen diese Erkenntnisse zu diesem Zeitpunkt bereits seit weit über einem halben Jahrhundert vor. Drei Generationen wurde somit dieses Wissen zur eigenen Gesunderhaltung vorenthalten. Und nicht nur das. Der Wahnsinn wurde noch gesteigert, indem der Menschheit und dem einzelnen Individuum in Medien verkündet bzw. gar wissenschaftlich evidenzbasiert vom Arzt in der Arzt-Praxis und im Krankenhaus verordnet wurde/wird, dass Margarine bei erhöhtem Cholesterin und diversen anderen Diäten das Nonplusultra sei: Ohne Margarine keine Gesundheit. Welch unbeschreibliche Ignoranz, Kurzsichtigkeit oder gar Boshaftigkeit! Welches dieser drei zutrifft, hängt ganz davon ab, wieviel der Einzelne, der Margarine anpreist oder verschreibt, über Margarine und seine Wirkungen weiß…
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