Schlucken Sie Magensäure-Hemmer?

Welchen Einfluss hat die Einnahme von Magensäure-Hemmern auf unsere Gesundheit?

erstellt am 26.11.2023

Immer mal wieder wird in Fachkreisen und im Internet eine Meldung veröffentlicht, dass Protonenpumpen-Hemmer, auch PPI oder Magensäure-Hemmer genannt, nicht unerhebliche Nebenwirkungen haben können. Was ist dran an diesen Meldungen? Sollten Sie sie ernst nehmen und wenn ja, was können Sie tun?

Die Einnahme von PPI und H2-Rezeptor-Antagonisten (H2-Blocker) gilt als sicher und erfolt weltweit. Ursprünglich wurden sie produziert für eine begrenzte Anwendungsdauer bei akuten Erkrankungen wie Magengeschwür, Sodbrennen und Speiseröhrenentzündungen. Heute werden PPI und H2-Blocker häufig über einen längeren Zeitraum in Eigenregie in der Apotheke bezogen oder als Dauermedikation vom Arzt verschrieben, für die chronischen Formen der genannten Erkrankungen und zur Prävention eines Magengeschwürs bei dauerhafter Einnahme vieler Medikamente. Der Sinn dahinter: Durch die reduzierte Produktion der Magensäure kommt es zu einem Abfall des pH-Wertes im Magen, was eine Regeneration der schützenden Muzin-Schicht ermöglicht.

Protonenpumpen-Hemmer sind z.B. Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Omeprazol, Esomeprazol, Dexlansoprazol, usw. Die Endung „-prazol“ zeigt an, dass es sich um einen PPI handelt. PPI sind in der Lage, die Salzsäureproduktion der Magenschleimhaut nahezu komplett (90%) zu blockieren.

H2-Blocker sind z.B. Cimetidin, Famotidin und Ranitidin. Sie blockieren die Ausschüttung der Magensäure bis zu 60%.

Nebenwirkungen und unerwünschte Folgeerkrankungen der PPI und H2-Blocker

Laut der „Beers Liste“ sollte die Verschreibung von PPI nicht länger als acht Wochen andauern. Eine Ausnahme stellen Patienten unter einer Dauertherapie mit NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) und/oder Corticosteroiden dar. In einer Studie aus Deutschland aus dem Jahr2010 wurde nachgewiesen, dass bei etwa 50% der Patienten keine Information über die Dauer der PPI-Therapie in Arztbriefen enthalten war. Ebenso konnte nur bei etwa 32% der Patienten eine eindeutige, evidenzbasierte Indikation für eine PPI-Therapie gefunden werden. Eine routinemäßige Verschreibung von PPI aufgrund einer Gastritis oder Dyspepsie sowie die prophylaktische Einnahme bei Polypharmazie war und ist für diese Wirkstoffe eigentlich nicht vorgesehen.

Für eine Verschreibung gilt:

1) Es muss eine eindeutige Indikationsstellung vorliegen.

2) Lifestyle-Änderung und andere nicht pharmakologische Maßnahmen sollten besprochen werden und Vorrang haben.

3) Eine regelmäßige Evaluierung (sach- und fachgerechte Untersuchung und Bewertung) der Therapie bzgl. der Frage: weitere Einnahmnotwendigkeit ja/nein.

Wofür ist Salzsäure im Magensaft wichtig?
Welche STörungen entstehen bei Mangel?

Die Salzsäure hat drei Hauptfunktionen in unserem Magen-Darm-System. Sie dient als Schutzbarriere für eindringende Keime (Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen…), beginnt mit der Zersetzung der aufgenommenen Nahrung und enthält Enzyme, die für den Transport bzw. die Aufspaltung bestimmter Vitamine eine Voraussetzung ist und sie senkt den ph-Wertes im Magen, wodurch das venöse Blut, welches vom Magen wegfließt, alkalisch wird und befähigt wird, Säuren aus anderen Bereichen zu puffern.

Aus diesen drei Funktionen resultieren die Folgestörungen, die bisher bekannten werde ich hier aufzählen:

  • Pernitiöse Anämie – Damit ausreichend rote Blutkörperchen gebildet werden können, benötigt der Körper unter anderem Hämoglobin. Um Hämoglobin produzieren zu können, wird Vitamin B12 gebraucht. Dieses wiederum muss dem Organismus über die Nahrung zur Verfügung gestellt werden, da er es nicht selbst herstellen kann. Ein aufgefüllter Speicher im Organismus an Vitamin B12 hält ca. 2 Jahre vor, dann ist er verbraucht. Die Dauer bis zur Leerung des Speichers zeigt uns bereits, wie überlebenswichtig dieses Vitamin ist. Damit Vitamin B12 aus der Nahrung ins Blut aufgenommen werden kann, ist der Intrinsik-Faktor notwendig. Im Mund wird über die im Speichel vorhandenen Haptocorrine das Vitamin gebunden, so dass es vor einer Zerstörung durch die Magensäure geschützt ist. Im Darm spaltet der Intrinsik-Faktor diese Verbindung auf und bindet Vit-B12 an sich selbst. Im letzten Abschnitt des Dünndarms ermöglicht es dem Vitamin die Aufnahme durch die Darmschleimhaut ins Blut. Fehlt der Intrinsik-Faktor oder ist zu wenig davon vorhanden, wird das Vitamin B12 ungenutzt über den Darm ausgeschieden. Fazit: Wir leiden an einer Anämie, an der wir ohne VitaminB12-Injektion sterben würden. Mein Tipp hier: Lassen Sie regelmäßig Ihren Vitamin B12-Status (Speicher-Vitamin-B12 und das freie im Serum) kontrollieren!
  • Kann die Magensäure ihre Schutzfunktion nicht ausführen, weil nicht oder nur sehr vermindert vorhanden, werden Keime, die sich in der Nahrung befinden, nicht abgetötet und gelangen so ungehindert in den Darm. Dort verursachen Sie Enteritiden und Colitiden, also Entzündungen im Dünn- und Dickdarm. Die Folge davon kann ein Leaky gut sein, also ein durchlässiger Darm, der wiederum Erkrankungen wie z,B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Kreislaufstörungen usw. zur Folge hat. Es ist nachgewiesen, dass Patienten, die PPI (Protonenpumpeninhibitoren = Magensäureblocker) einnehmen, wiederkehrend an Clostridium difficile-Infektionen erkranken. Durch die Säurehemmung können sich mehr Bakterien im Magen ansiedeln, darunter auch Erreger wie Salmonella, Campylobacter und Clostridium difficile (CD). Ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von PPI und der erhöhten Inzidenz einer CD-Colitis wurde in verschiedenen Metaanalysen demonstriert [4 – 7]. Auch eine aktuelle Studie aus Schottland zeigt eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Darminfektionen mit difficile und Campylobacter unter Therapie mit PPI und H2-Blockern sowohl bei ambulanten als auch bei klinischen Patienten

Interessant ist, dass nicht nur Erkrankungen auftreten, die in einem direkten Zusammenhang mit der Magensäure stehen, sondern auch:

  • Akutes Nierenversagen – PPI gehören zu den Wirkstoffen, die über eine interstitielle Nephritis ein akutes Nierenversagen auslösen können. Eine kanadische Studie ermittelte ein dreifach erhöhtes Risiko
  • Chronisches Nierenversagen
  • terminales Nierenversagen
  • Nephrolithiasis (Nierensteine)

PPI könnten laut diverser klinischer Studien eine akute interstitielle Nephritis (AIN) auslösen. Die Ursache ist einerseits auf eine durch PPI verursachte Hypomagnesiämie und andererseits auf immunologische Mechanismen zurückzuführen. Erstmalig wurde im Jahr 1992 ein Fall von AIN aufgrund einer PPI Therapie publiziert.

Leichtere Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Hautveränderungen, Nausea oder Obstipation treten relativ selten auf und sind das kleinere Übel.

Doch können auch Nebenwirkungen und Störungen auftreten wie:

  • Sehstörungen
  • Toxische Lebererkrankungen – Der Abbau der PPI erfolgt in der Leber und nur zu geringen Anteilen unverändert renal. Der Großteil wird über die Cytochrom-Isoenzyme CYP2C19 und CYP3A4 in der Leber zu Hydroxyl-Derivaten verstoffwechselt. Was bei Dauereinnahme und Einnahme weitererer Medikamente schnell zu einer Überforderung der Leberleistung führen kann. Wirkstoffe, wie Omeprazol und Pantoprazol, werden lediglich über CYP2C19 verstoffwechselt, Esomeprazol dual auch über CYP3A4. [7] Dies zieht klinische Konsequenzen mit sich.
  • Eisen-Aufnahmestörungen und daraus resultierender Eisenmangel
  • Hypomagnesiämie (Magnesium-Mangel) – durch diverse Studien festgestellt, dass unter PPI-Therapie gehäuft Hypomagnesiämien auftreten. Der genaue Mechanismus ist noch nicht geklärt (Stand 2022). Stellen Sie Symptome wie Erbrechen, Übelkeit, Muskelkrämpfe, Schwäche, Zittern und Appetitlosigkeit bei sich fest, sollten Sie einen Bluttest auf Magnesium durchführen lassen.
  • Pneumonie – Die durch PPI hervorgerufene Säurehemmung des Magens und somit Erhöhung des pH-Wertes ist mit einer verminderten Abwehr pathogener Keime assoziiert. Dies kann sich ebenfalls begünstigend auf die Ausbreitung von Bakterien in der Speisröhre und weiterführend Mikroaspirationen auswirken. 26 Studien überprüft. Es konnte gezeigt werden, dass bei ambulanter PPI-Therapie in den ersten 30 Tagen nach Therapiebeginn ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer CAP besteht.
  • Die PPI-Langzeittherapie wird jedoch mit einer bis zu vierfach erhöhter Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Polypen in den Drüsenkörpern verbunden. Die konkrete Überprüfung gestaltet sich jedoch sehr schwierig, da es keine fundierten Beweise für einen konkreten Zusammenhang gibt. Es sollte jedoch bei PatientInnen mit atrophischer Gastritis oder intestinaler Metaplasie unter Langzeit-PPI-Therapie bedacht werden.
  • Demenz – Ein Zusammenhang zwischen der Anwendung von PPI und dem vermehrten Auftreten von Demenz wird durch die Hypothese des Amyloidmetabolismus in Tiermodellen erklärt. In den Tierversuchen führte die Anwendung von PPI zu einer vermehrten Produktion von Amyloid-β und dessen Ablagerung im Gehirn von Mäusen. Diese ähnelt der extrazellulären Ablagerung von Amyloid-β-Peptiden, wie es bei der Alzheimer-Krankheit auftritt. Die Auswertung von Daten aus der prospektiven, bevölkerungsbasierten, longitudinalen ARIC-Studie [1] liefert nun neue Evidenz, dass die kumulative Anwendung von PPI über einen Zeitraum von >4,4 Jahren mit einem erhöhten Demenzrisiko (33% häufiger) assoziiert ist. (Stand 21.08.2023, idw-online)
  • Kalzium- und Knochen-Stoffwechsel – Ähnlich wie bei der Eisenabsorption spielt auch der pH-Wert des Magens eine wichtige Rolle in der Resorption von Kalzium. Eine durchgehende Hemmung der Säureproduktion könnte zu einer verminderten Kalzium-Aufnahme führen und so das Risiko für Osteoporose und Frakturen erhöhen. In einer 2008 durchgeführten Kohortenstudie mit über 15.000 Fällen wurden Osteoporose-assoziierte Frakturen untersucht. Nach sieben Jahren dauerhafter PPI-Einnahme war ein erhöhtes Risiko für das Auftreten Osteoporose-assoziierter Frakturen (OR 1,92, 95% CI: 1,16-3,18, p=0,011) nachweisbar. Ebenso konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Einnahme von PPI über den Zeitraum von fünf Jahren und dem vermehrten Auftreten von Hüftfrakturen erkannt werden (OR: 1,62, 95% CI 1.02– 2.58, p = 0.04). Dieses Risiko stieg mit längerer Einnahmedauer weiter an.
  • Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft H2-Blocker gegen Sodbrennen eigenommen haben, erkranken in den ersten Lebensjahren zu 30 % häufiger an Asthma. Zu dieser Einschätzung kommt eine Meta-Analyse im Journal of Allergy and Clinical Immunology (2017; doi: 10.1016/j.jaci.2016.09.046). Es wird davon ausgegangen, dass Ohne Magensäure vermehrt unveränderte Antigene vom Darm resorbiert werden könnten, über den Kreislauf der Mutter den Feten erreichen und dort die spätere Immunreaktion des Kindes prägen, was zumindest in einer tierexperimentellen Studie gezeigt werden konnte (Clin Exp Allergy 2010; 40: 1091-8). Bei Protonenpumpeninhibitoren wurden in tierexperimentellen Studien bei einigen Substanzen Hinweise auf Foetotoxizität gefunden. Pantoprazol und Rabeprazol sind kontraindiziert, Omeprazol soll laut den Leitlinien nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. (Clin Exp Allergy 2009;39: 246-53)
  • Erhöhung der Wirkung anderer Medikamente – Esomeprazol, Fluconazol, Fluoxetin, Moclobemid, Omeprazol und Voriconazol können durch die Inhibierung des CYP2C19-Systems zu einem 2-5-fachen Anstieg der AUC anderer Wirkstoffe führen, wie z.B. Diazepam, Variconazol, Phenprocoumon und Clopidogrel.
  • Elektrolytmangel:
      • Hypomagnesiämie (0,94 vs. 0,01%)
      • Hypokalzämie (0,61 vs. 0,02%)
      • Hypokaliämie (0,38 vs. 0,06%)
      • Hyponatriämie (0,21 vs. 0,1%).
    • Höchstes Risiko unter Omeprazol
      • Hypomagnesiämie: Esomeprazol 30,2, Lansoprazol 82,4, Pantoprazol 115,4, Rabeprazol 151,9 und Omeprazol 224,6
      • Hypokalzämie: Esomeprazol 10,0, Pantoprazol 21,7, Rabeprazol 28,9, Lansoprazol 41,2 und Omeprazol 75,3
      • Hypokaliämie: Rabeprazol 2,3, Esomeprazol 3,1, Pantoprazol 6,4, Lansoprazol 11,0 und Omeprazol 15,8
      • Hyponatriämie: Esomeprazol 0,6, Pantoprazol 2,0, Lansoprazol 4,0, Rabeprazol 4,3 und Omeprazol 7,0.

Die folgende Tabelle mit Nebenwirkungen schließen bzw. öffne Sie durch einen Klick mit der Maus auf das Minus- bzw. Plus-Zeichen.

Nebenwirkungen von Omeprazol auf Organe und Funktionsbereiche. Quelle: Fachinformation [2].

Häufigkeit

Nebenwirkung

Blut und Lymphsystem

selten

Leukopenie, Thrombozytopenie

sehr selten

Agranulozytose, Panzytopenie

Immunsystem

selten

Überempfindlichkeitsreaktionen, z. B. Fieber, angioneurotisches Ödem, anaphylaktische Reaktion/Schock

Stoffwechsel

selten

Hyponatriämie

n. b.

Hypomagnesiämie; schwere Hypomagnesiämie kann zu Hypokalzämie führen; kann auch mit Hypokaliämie verbunden sein

Psyche

gelegentlich

Schlaflosigkeit

selten

Erregungszustände, Verwirrtheit, Depressionen

sehr selten

Aggressivität, Halluzinationen

Nervensystem

häufig

Kopfschmerzen

gelegentlich

Schwindel, Parästhesien, Schläfrigkeit

selten

Geschmacksveränderungen

Augen

selten

Verschwommensehen

Gleichgewichtsorgan

gelegentlich

Vertigo

Atemwege

selten

Bronchospasmen

Gastrointestinaltrakt

häufig

Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Übelkeit/Erbrechen

selten

Mundtrockenheit, Mundschleimhautentzündung, gastrointestinale Candidiasis

n. b.

mikroskopische Kolitis

Leber

gelegentlich

erhöhte Leberenzymwerte

selten

Hepatitis mit oder ohne Gelbsucht

sehr selten

Leberversagen, Enzephalopathie bei Patienten mit vorbestehender Lebererkrankung

Haut

gelegentlich

Dermatitis, Juckreiz, Hautausschlag, Urtikaria

selten

Haarausfall, Photosensibilität

sehr selten

Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse

n. b.

subakuter kutaner Lupus erythematodes

Skelettmuskulatur und Knochen

gelegentlich

Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule

selten

Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen

sehr selten

Muskelschwäche

Nieren

selten

interstitielle Nephritis

Brustdrüse

sehr selten

Gynäkomastie

Allgemeines

gelegentlich

Unwohlsein, periphere Ödeme

selten

vermehrtes Schwitzen

Die Häufigkeitsangaben bedeuten: sehr häufig: ≥ 1/10; häufig: ≥ 1/100 bis < 1/10; gelegentlich: ≥ 1/1000 bis < 1/100; selten: ≥ 1/10.000 bis < 1/1000; sehr selten: < 1/10.000; n. b.: Häufigkeit nicht bekannt

Was können Sie selbst für sich tun?

  • Die erste und oft beste Anpassung ist eine gesunde Lebensweise:
  • gesunde Ernährung
  • Stressreduktion
  • geringer Konsum von Genussmitteln wie Kaffee, Alkohol und Nikotin
  • Gewichtsreduktion
  • vermehrte körperliche Aktivität
  • keine Einnahme von NSAR (nicht steroidale Anti-Rheumatika)
    • schwerwiegende Komplikationen treten bei bis zu 1,5% der Patienten auf
    • bes. bei Patienten über 65 Jahre
    • bei Menschen, die ein Magengeschwür haben oder hatten, bes. wenn Komplikationen vorhanden waren wie Blutungen und Perforationen
    • bei H. pylori-Infektion in der Vorgeschichte
    • Begleittherapie bei Glucocorticoiden
    • gerinnungsaktiven Arzneimitteln (NOAKS)

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