Der Virus wurde 1976 erstmals entdeckt. Seinen Namen erhielt der Ebola-Virus von dem gleichnamigen Fluss Ebola, der durch diese erste Ausbruchs-Region seit Entdeckung fließt. Doch Fragen kommen auf, denn:
Kann es tatsächlich sein, dass dieser Virenstamm das erste Mal erst 1976 sein Unwesen unter der afrikanischen Bevölkerung trieb?
Hatte die Welt oder wenigstens der betroffene Kontinent davor bereits Kenntnis von einer Erkrankung, die hohes Fieber und innere Blutungen erzeugte und folgend nach Infektion fast zwangsläufig zum Tod der zentralafrikanischen Bevölkerung führte?
Wenn nicht, wo kam der Virus so plötzlich her?
Vermutlich stellen sich Ihnen noch viel mehr Fragen im Zusammenhang mit diesem Virus. Nur soviel: Ja, Kenntnis über andere Erkrankungen, die zu hämorrhagischem Fieber führen, gibt und gab es auch zum Zeitpunkt der Entdeckung des Ebola-Virus bereits – das Marburg-Virus. Ein Virus aus derselben Familie wie das Ebola-Virus. Die Symptome und Auswirkungen der beiden Virenarten sind identisch. Auch morphologisch, also vom Aussehen, ähneln sie einander wie eineiige Zwillinge. Trotzdem sollen sie sich unterscheiden – in ihrer Antigenstruktur. Antigene sind die Teile, an die Antikörper oder bestimmte Lymphozyten-Rezeptoren binden können. Hier geht es also um die spezifische Immunantwort auf einen Erreger.
Es gibt ein Buch, welches evtl. Aufschluss über die Ursachen des so plötzlichen Auftretens bzw. das Bekanntwerden – letzteres eher meine Vermutung – geben könnte. Die Ankündigung über dessen Inhalt lässt jedenfalls darauf schließen. Inwieweit der Autor richtig liegt mit seinen Annahmen und Äußerungen, solange es keine Beweise für seine Aussagen gibt, liegt dann an Ihnen selbst dies anzunehmen oder zu hinterfragen.
Betrachten wir uns die Umstände der Entdeckung des Marburg-Virus, wissen wir, dass international vor 1967 noch nicht wirklich auf dem Kontinent Afrika nach Risiko-Infektionserkrankungen geforscht worden sein kann. Das Marburg-Virus, welches identisch dieselbe Symptomatik verursacht, wie das Ebola-Virus, wurde erstmals entdeckt, als deutsche Tierpfleger erkrankt in eine Klinik in Marburg eingewiesen wurden, die sich an Affen aus einer Lieferung aus Uganda für den Zoo infiziert hatten. Erst über das Infizieren von Meerschweinchen mit dem Erreger, schafften Ärzte es damals, den für dieses hämorrhagische Fieber verantwortlichen Erreger zu identifizieren.
Der Virus-Erreger selbst existiert vermutlich schon lange in Affen, die selbst nicht daran erkranken. Der Affe somit als Zwischenwirt.
Beim Ebola-Virus ist auch der Affe ein vermuteter Zwischenwirt. Beide Erreger – Ebola und Marburg – wurden bereits in Fledermäusen gefunden und auch in Antilopen. Besonders die Antilopen wurden viele Jahrhunderte als Nahrung genutzt.
Weshalb also jetzt diese epidemischen Ausbrüche?
Weshalb ist so etwas früher nicht aufgefallen?
Wie kann es sein, dass bei der medizinischen Versorgungslage, dem medizinischen Kenntnisstand, den desolaten hygienischen Bedingungen in Zentralafrika nicht halb Zentralafrika ausgelöscht wurde bei Ausbruch einer solchen Erkrankung vor 1967/1976?
Fragen über Fragen, für die ich bisher noch keine Antwort fand.
Beim derzeitigen Ausbruch – April 2026 – geht es um den Viren-Typ Bundibugyo. Dieser wurde erstmals im Jahr 2007 im Distrikt Bundibugyo im Westen Ugandas identifiziert. Das natürliche Reservoir des Bundibugyo-Ebolavirus ist bis heute (2026) nicht zweifelsfrei geklärt.
Am Wochenende des 9. und 10. Mai 2026 kam bereits die ersteb Meldung über eine steigende Anzahl von Todesfällen aufgrund eines vermuteten viralen hämorrhagischen Fiebers im Gesundheitsbezirk Mongwalu, einem Gebiet nordwestlich von Bunia, der Hauptstadt der Provinz Ituri. Es wurde festgestellt, dass seit Anfang April bereits 55 Menschen gestorben waren.
Lt. Stand 19. Mai 2026 um 15:54 Uhr kostete der derzeitige Ausbruch bereits 14 Menschen ihr Leben. Das Gesundheitsministerium der DR Kongo meldete 513 Verdachtsfälle und 131 vermutete Todesfälle.
Derzeit betrifft der Ausbruch zwei benachbarte Länder: die demokratische Republik Kongo sowie Uganda. In diesen beiden Ländern wie auch alle umliegenden Länder wurde der international Notstand der Stufe 2 ausgerufen.
Die neuesten Informationen sind, dass ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Patient, ein Arzt, und sechs weitere direkte Kontaktpersonen in Deutschland behandelt werden sollen und aus der DR Kongo eingeflogen werden. Die US-Behörden hätten die Bundesregierung um Hilfe gebeten, teilte das Gesundheitsministerium in Berlin mit. Nachvollziehbar, denn Ebola-Patienten in den USA unmittelbar vor Start der Fußball-Weltmeisterschaft würde vermutlich so einige Fans davon abhalten, in die USA einzureisen. Dafür gibt es zwar keinen medizinisch-sachlichen Grund, denn wenn jegliche Hygiene- und Quarantäne-Maßnahmen eingehalten werden, kann es zu keiner weiteren Verbreitung des Virus kommen. Doch verständlicherweise spielt bei einem Virus mit einer solch hohen Letalitätsrate die Angst vor Ansteckung trotzdem eine große Rolle.
Gut beraten ist hier der, der sich schon im Vorfeld Alternativen zur schulmedizinischen Behandlung gesichert hat. Der Grund: Die Erfahrung über zwei Jahrhunderte hat ergeben, dass Homöopathie bisher auf jeden Virus und jedes Bakterium eine therapeutische Antwort hatte.
Ebola hat in Afrika in den vergangenen 50 Jahren schätzungsweise 15.000 Menschen das Leben gekostet. Das sind umgerechnet 300 Menschen/Jahr. Das ist schrecklich. Ganz besonders, wenn man bedenkt, wie grausam diese Menschen versterben und das dieses Virus nur einen geringen Unterschied macht, ob jung oder alt. Auch schrecklich, wenn man bedankt, wie virulent dieser Virus ist.
Andererseits sterben bei uns in Deutschland lt. statistischem Bundesamt jährlich über 300.000 Menschen an Herzerkrankungen und über 230.000 an Krebs, bei letzterer Erkrankung auch viele junge Menschen.
Keine Frage, Ebola ist eine Infektionskrankheit, die hoch infektiös ist, wenn keine Quarantäne- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Achtet man jedoch auf diese, ist diese Erkrankung sehr schnell einzudämmen. Warum, erfahren Sie weiter unten unter den Symptomen.
Doch weshalb machen uns solche Erkrankungen so viel Angst? Weshalb soviel mehr Angst, als die ganzen Krebs- und Herzerkrankungen? Der Unterschied: Ebola ist ansteckend, von eben auf jetzt kann sie den Tod bedeuten, ein grausamer Tod obendrein, wir selbst verlieren jegliche Einflussmöglichkeit. Das macht Angst!
Keine Frage, Ebola ist eine Infektionskrankheit, die hoch infektiös ist, wenn keine Quarantäne- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Achtet man jedoch auf diese, ist diese Erkrankung sehr schnell einzudämmen. Weshalb, dies erfahren Sie weiter unten unter den Symptomen.
Doch aus welchem Grund machen uns solche Erkrankungen immer wieder so viel Angst? Weshalb so viel mehr Angst, als die ganzen Krebs- und Herzerkrankungen?
Das ist doch unlogisch, oder?
Der Unterschied: Ebola ist ansteckend. Von eben auf jetzt kann diese Erkrankung Ihren Tod bedeuten. Ein grausamer Tod obendrein. Und, wir selbst verlieren jegliche Einflussmöglichkeit.
Das macht Angst!
JA.
Selbst bei uns hier oben in Deutschland.
PTBS ist die Abkürzung für die Posttraumatische Belastungsstörung.
Weshalb kann nun aber eine Epidemie in Afrika bei einer Person in Deutschland eine PTBS auslösen?
Manche Menschen sind vorbelastet und sind insgesamt eher ängstlich veranlagt. Das kann sich in aus Erlebnissen und Erfahrungen begründetem Verhalten zeigen oder können einfach erziehungsbedingt übernommene Verhaltensmuster sein. Es gibt Menschen, die reagieren ängstlicher als andere auf Menschenansammlungen, auf Lärm, auf Prüfungssituationen… und hier eben auf die mögliche Gefahr von lebensbedrohlichen Erkrankungen.
Verstärkt wird diese Angst zusätzlich, wenn es in der Öffentlichkeit heißt: Für den Ebola-Virus vom Typ Bundibugyo gibt es keinerlei Therapie! Was ganz schlicht eine Lüge ist, da hier, wie übrigens grundsätzlich über öffentliche Medien, die homöopathische Therapie völlig ignoriert und ausgeschlossen wird.
Wie oben bereits geschrieben, hat(te) Homöopathie in über 200 Jahren auf jeden Erreger eine therapeutische Antwort.
Ebola ist eine ansteckende, lebensbedrohliche Infektionskrankheit.
Ebolaviren sind große RNA-Viren von lang gestreckter, fadenförmiger Gestalt. Ebolaviren sind vielseitig und können sich in fast allen Zellen des infizierten Wirts vermehren.
Um in die Zelle einzudringen und sich zu replizieren, benötigen Ebolaviren das Cholesterin-Transportprotein NPC1. Zellen von Patienten, die eine Mutation von NPC1 aufweisen (Morbus Niemann-Pick) sind immun gegen den Virus.
Vorkommen des Virus in Uganda, Kongo, Gabun, Sudan, Westafrika, also insgesamt Zentralafrika. Und ein affenpathogener Subtyp existiert auf den Phillippinen.
Wer mehr sehen will, wo der Virus bereits ausgebrochen ist, kann dies hier:
Für den Eintritt des Virus in unsere Zellen sind zwei Wirtszellproteine von zentraler Bedeutung:
Das Cholesterin-Transportprotein NPC1 (Niemann-Pick C1) gilt als essenzieller Rezeptor für die Infektion. Die Hauptaufgabe des Transporters ist die Aufnahme bzw. Resorption von Cholesterin, Sitosterol und anderen Lipiden aus dem Darmlumen in die Zellen. Das Protein besitzt 13 Transmembrandomänen (Teile von Rezeptoren) und kann nicht zwischen Cholesterin und anderen Sterolen (= polyzyklische, teilweise aromatische Verbindungen, die sich aus 27 bis 29 Kohlenstoffatomen zusammensetzen, dienen als Bausteine verschiedenster Endprodukte, z.B. zur Synthese von D-Vitaminen, von Cholesterin, von Hormonen der Nebenniere und der Gonaden, oder von Membranbausteinen) unterscheiden. Erst innerhalb der Zelle findet eine genauere Differenzierung statt. Nach Eindringen des Erregers in die Zelle werden durch verschiedene Aktionen innerhalb der Zelle die zellulären Interferone (aktivieren normalerweise die virale Abwehr) deaktiviert, wodurch sich der Virus unkontrolliert in der Zelle vermehren kann. Bei Freisetzung dieser neu gebildeten Viren erfolgt dann eine überschießende Reaktion des Immunsystems, indem es zu einem Zytokinsturm kommt sowie einer disseminierten intravasalen Koagulopathie, also einer das entsprechende Organ betreffenden Aktivierung der Blutgerinnung innerhalb der Gefäße, was wiederum zu einem enormen Verbrauch der Gerinnungsfaktoren und Thrombozyten führt, was wiederum eine Blutungsneigung mit Gefäßpermeabilität verursacht.
Wir haben es im Falle einer Ebola-Erkrankung also schlussfolgernd mit einer zeitlich begrenzten Hämophilie aller Typen, also jeglicher Gerinnungsfaktoren, auch Verbrauchskoagulopathie genannt, durch Vireninvasion zu tun.
Es kann also einerseits zu einer leichten bis massiven Thrombose- und Embolieneigung, wie auch zu leichten bis massiven Blutungen kommen.
Und, durch die Analyse dieses Infektionswegs und Infektionsgeschehens innerhalb und außerhalb der Zellen, werden gerade die Symptome am Beginn der Erkrankung mit dem massiven Durchfall klar. In/an den Darmzotten befinden sich sehr viele der NPC1-Rezeptoren und vermutlich wird dies die Eintrittspforte sein. Ungewaschene Finger nach Kontakt mit einer erkrankten Person und anschließender Nahrungsaufnahme bringt den Erreger schnell und gezielt an sein effektivstes Zieleintrittsorgan. Allerdings dienen Augen und Nase ganz genauso als solches, da auch hier NPC1-Rezeptoren an den Nervenendigungen vorhanden sein müssen. Cholesterin wird in jeder Zelle im Organismus benötigt und ist Bestandteil jeder einzelnen Zellmembran (Hülle).
Auch Zellen anderer Gewebe besitzen den Rezeptor NPC1L1. Als Beispiele seien Zellen der Leber, des Herzens, der Muskeln, der Milz, des Gehirns oder des Pankreas genannt. Womit wir einige der Organe genannt bekommen, welche durch den Ebola-Virus infiziert werden können.
Und wie genau gelangt der Erreger nun zum ersten Mal in die Zelle? Er dockt an den NPC1-REzeptor der Zelle an, dieser wird mit dem Erreger zusammen dann durch Makropinozytose/Endozytose, also das Einstülpen der Zellmembran (Hülle der Zelle) ins Innere, von der Zellmembran komplett umhüllt und gleichzeitig in die Zelle gezogen. Diese Umhüllung löst sich jetzt von der Zellmembran und schwimmt als Vesikel (Bläschen mit Inhalt) in der Zelle. Durch verschiedene folgende Prozesse werden die Eiweiße der Vesikelhülle und Virushülle aufgelöst und das RNA-Molekül in seiner Hülle tritt ins Zytoplasma, also direkt ins Zellinnere über und geht folgend in Kontakt mit anderen Zellorganellen. Auf diese Weise kann der Virus Veränderungen in der Zelle vornehmen, die ihm sein Überleben und auch seine Vermehrung sichern. Alles weitere ist in den vorherigen Absätzen unter diese Überschrift beschrieben.
Bisher ging man von einem phasenweisen Verlauf der Erkrankung aus. Davon ist man wieder abgekommen. Es wurde festgestellt, dass sich vermutete späte Symptome bereits sehr früh zeigen können. Im Allgemeinen ist es jedoch so, dass diese Erkrankung durchaus eher einen Verlauf durch drei Phasen nimmt.
In der Frühphase beginnt die Ebola-Viruskrankheit mit unspezifischen grippeähnlichen Symptomen. Es zeigt sich ein plötzlicher Fieberanstieg über 38°C, Schüttelfrost mit starker Schwäche und Müdigkeit, ausgeprägten Muskelschmerzen, auch Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und Halsschmerzen. Wir finden also eine Symptomatik vor, die uns einen leichten Infekt vermuten lässt, jedoch keine schwerwiegende Viruserkrankung wie Ebola.
Und doch gibt es einen Hinweis, einen der uns jedoch nur dann einen Verdacht auf Ebola vermuten lässt, wenn bereits mindestens eine Kontaktperson erkrankt ist, und das ist die Plötzlichkeit des Fieberanstiegs.
Von nun an treten bei mehr als 50% der Patienten gastrointestinale Symptome auf:
Auch Bindehautentzündung zeigt sich bei sehr vielen Erkrankten.
Da dies, bis auf die Bindehautentzündung, auch Symptome eines Magen-Darm-Infektes sein können, ist die Diagnose auch in der Mittleren Phase weiterhin schwierig.
Mit dem Fortschreiten der Infektion verschlechtert sich der Zustand des Patienten und weitere Symptome können auftreten:
Schwere Verdauungsstörungen mit teils blutigen Erbrechen und Durchfällen, die zu Dehydrierung führen können
Hauterscheinungen mit charakteristischen Ausschlägen
Organbeteiligungen wie fortschreitende Nieren- und Leberfunktionsstörungen
Blutungen, d. h. innere und äussere Blutungen, die in etwa 30 bis 50 % der Fälle auftreten (dieses auffällige Symptom betrifft jedoch nicht alle Patienten). Schon wenige Tage nach Ausbruch der Erkrankung können diese schweren innere und äußeren Blutungen auftreten, die vor allem von den Schleimhäuten ausgehen. Neben dem Auge und dem Magen-Darm-Trakt können davon auch andere Organe betroffen sein.
Atemnot und Delirium
Weitere Symptome können Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Verwirrtheit, rote Augen, Hautausschlag, Schluckauf und Krampfanfälle sein.
Es ist bereits zu Beginn der Erkrankung eine recht sichere Prognose erstellbar:
Wer glaubt, Ebola läuft bei jeder Person gleich ab, der irrt. Je nach Übertragungsweg und -ort können auch die Symptome gerade in Phase 1 und 2 von der üblichen bekannten Symptomatik abweichen.
Allgemein kann gesagt werden, dass je nach betroffenem Organsystem folgende Symptome auftreten können:
Atemwege
Pharyngitis
Husten
Dyspnoe
Singultus
Bewegungsapparat
Myalgien
Arthralgien
Brustschmerzen
Gastrointestinaltrakt
Nausea
Bauchschmerzen
Diarrhö
Erbrechen
Innere Blutungen
Zentralnervensystem
Kopfschmerzen
Agitiertheit
Verwirrtheit
Krampfanfälle
Fatigue
Koma
Haut
Makulopapulöses Exanthem
Petechien
Purpura
Ekchymosen
Hämatome
Das Auftreten hämorrhagischer Symptome (z.B. Hämatemesis, Hämoptyse, Meläna = schwarz gefärbter stinkender Stuhl) weist auf einen schweren und prognostisch ungünstigen Krankheitsverlauf hin.
Im Labor zeigt sich:
Da sich der Körper mit seinem Abwehrsystem, zu dem unspezifisch auch die Thrombozyten gehören, auf die Abwehr des massiv austretenden, bisher unerkannten eingeschlichenen Erregers stürzt, kommt es überall im Blut zu einer ausgeprägten Mikrothrombenbildung. Da der menschliche Körper nun aus verständlicher Angst vor dem Tod durch Herzinfarkt, Lungenembolie und/oder Schlaganfall und Multiorganversagen aufgrund von Thrombosierung massivst durch Auflösung des Fibrins (Fibrinolyse), welches sozusagen als KLebstoff fungiert und notwendig ist, um Thromben als solche überhaupt entstehen zu lassen und aufrecht zu erhalten, gegensteuert, kommt es gleichzeitig und zusätzlich zu einer ausgeprägten Blutungsneigung, da die zerplatzenden Zellen, die durch die sich vermehrenden und austretenden neuen Viren entstehen, Löcher und somit eine Brüchigkeit in der Gefäßwand hinterlassen.
Anders ausgedrückt: Thrombozyten, Lymphozyten, Gerinnungsfaktoren und Fibrin schließen sich zu vielen kleinen Klumpen zusammen. Dies ist gefährlich, da dadurch Infarkte (umschriebenen Gewebsuntergang [Nekrose] infolge einer Durchblutungsstörung [Ischämie]) und folgend Gewebe-Funktionsausfälle aufgrund von fehlender O2- und Nährstoffversorgung der Zellen in allen Organen entstehen können. Um dies zu verhindern, hat der menschliche Organismus verschiedene Rezeptoren (arbeiten wie Sensoren) eingerichtet, die chemische Zusammensetzungen und physikalische Beschaffenheiten messen können. Somit aktiviert der Organismus nun die Auflösung dieser Thromben, was wiederrum eine Blutungsneigung auslöst, da die Erreger durch ihre Vermehrung und das folgende Platzen der Zellen, Löcher in die Gefäßwände „gefräst“ haben, die durch einige der Thromben geschlossen wurden, die durch die massive Auflösung des Fibrins nun beseitigt werden, wodurch es zum Durchbruch der Gefäßwände und geringen bis massiven Blutungen kommt, je nach Intensität des Erregerbefalls.
Disseminiert bedeutet übrigens „über den Körper oder bestimmte Körperregionen verteilt“. Intravasal bedeutet „in den Gefäßen“. Und Koagulopathie bedeutet „Erkrankung, bei der es zur Verklumpung des Blutes kommt“.
Seit 2010 oder bereits auch schon davor, doch 2010 wurde es erstmals niedergeschrieben, weiß man, dass es eine Art „Bush Meat“ gibt. Afrikaner essen Ratten- oder Affenfleisch leider nicht immer ganz durchgegart. In bestimmten Regionen wird dieses Fleisch auch auf Märkten angeboten. In beiden Fällen ist somit Kontakt mit infiziertem Blut möglich, denn Affen können zwar Träger eines Ebola-Erregers sein, erkranken selbst jedoch nicht daran.
Somit ist die Aussage, Geld in diese Regionen und Länder zu investieren, tatsächlich die beste Möglichkeit, bei gleichzeitiger Aufklärung, für eine Verhinderung von Infektionen mit Ebola zu sorgen.