erstellt am 04.11.2023
Getestet wurden jeweils Bio-Deos und Deos aus herkömmlicher Produktion, die frei von Aluminium sind. Diese Deodorants wurden unter anderem auf gesundheitliche Unbedenklichkeit und korrekte Deklaration der Inhaltsstoffe getestet. 23 von 51 Deo-Rollern und 21 von 34 Deo-Sprays befindet Öko-Test für „sehr gut“. In manchen Rollern oder Sprays ist Öko-Test jedoch auf andere Problemstoffe als Aluminium gestoßen. Zehn Deo-Roller fielen im Test aufgrund problematischer Inhaltsstoffe vollständig durch.
Früher galten Aluminiumsalze, Stoffe mit porenverengender Wirkung, als das Nonplusultra unter den schweißhemmenden Wirkstoffen. Sie sind inzwischen sehr umstritten. Seit Jahren wird vielfach diskutiert, ob sie Auslöser für unter anderem Brustkrebs und Alzheimer sind.
Heute streitet die Wissenschaft darüber, wie gefährlich Aluminium in Deos wirklich ist. Wissenschaftlich bewiesen gilt: Aluminium wirkt neurotoxisch. Zudem ist das Leichtmetall in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und kann so das Nervensystem schädigen sowie die Entwicklung von Kindern bereits im Mutterleib beeinträchtigen.
Gleich am Anfang unseres neuen Jahrhunderts haben Wissenschaftler einen möglichen Zusammenhang von Aluminium und Brustkrebs beschrieben. Phillipa Darbre beispielsweise stellte die These auf, dass Antitranspirantien mit Aluminiumsalzen für die steigende Zahl von Tumoren im äußeren oberen Brustbereich, also in der Nähe der Achseln, verantwortlich seien.
2012, erst ca. 10 Jahre später, belegte André-Pascal Sappino gemeinsam mit seinen Kollegen in Zellstudien, dass Aluminiumsalze Brustzellen schädigen können. Experten weisen jedoch daraufhin, dass Ergebnisse aus Zellversuchen sich nicht einfach auf den Menschen übertragen lassen. Meine Anmerkung an dieser Stelle für Sie: Nehmen Sie unabhängige Zellstudien ernst!
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sprach 2014, also erst zwei Jahre nach Bekanntwerden der Zellstudie, eine Warnung vor der Verwendung von Aluminium-haltigen Antitranspirantien aus, weil der Körper über die Deodorantien zu viel Aluminium aufnehmen könne. 2020 gab es jedoch Teilentwarnung: „Das Bundesinstitut kam nach Auswertung neuerer Studien zu dem Schluss, dass „gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den regelmäßigen Gebrauch von Aluminium-haltigen Antitranspirantien nach gegenwärtigem wissenschaftlichen Kenntnisstand unwahrscheinlich“ seien. Durch die Haut nehme der Körper weniger Aluminium auf, als bislang berechnet. Der Beitrag von Antitranspirantien zur Gesamtbelastung mit Aluminium sei deutlich geringer, als bisher angenommen.“
Ich übernehme letztere Sätze sehr ungerne in meinen Bericht, da ich vermute, und diese Vermutung hat sich in anderen Fällen häufig bestätigt, dass letztere Studien von der Aluminium- und Deo-herstellenden Industrie finanziert wurden und eine Frisur somit nicht gänzlich auszuschließen ist.
Eines jedoch ist sicher – diese einseitige Betrachtungsweise bei der Beurteilung der Wirkung von Aluminium auf den menschlichen Organismus ist fehlerhaft, da nur teilidentifiziert wird. Es werden ausschließlich die toxischen Wirkungen des Leichtmetalls Aluminium auf die Zellen angeschaut und als mögliche Ursache für Brustkrebs und Alzheimer untersucht, nicht jedoch die zweite mögliche Ursache – die Unterdrückung der physiologischen Ausscheidung Schweiß.
In Momenten der Schweißbildung befindet sich unser Organismus entweder in einer „Stress“- bzw. Aktivitäts-Situation, in der unser Körper physiologischerweise – siehe Sympathikus/Parasympathikus-Reaktionen – die Urinproduktion reduziert oder aber das Wasser im Körper, welches normalerweise für die Urinbildung zur Verfügung steht, verbraucht er für die Schweißbildung zur Kühlung der Haut. In beiden Fällen wird weniger Urin gebildet. Um das physiologische Gleichgewicht im Organismus zu erhalten und nicht an einer Auto-Intoxikation zu erschöpfen, scheidet er diese harnpflichtigen Substanzen über den Schweiß aus. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb manche Menschen schwitzen, wenn sie weder Streß haben, noch sich körperlich betätigen oder in der Sonne bzw. Sauna sitzen.
Verbleiben diese ganzen oben aufgezählten Stoffe, zu denen auch Stoffwechselendprodukte gehören, in den hier aufgeführten Situationen im Körper, ist dies für unseren Organismus zelltoxisch oder kann das physiologische Gleichgewicht der Elektrolyte stören, was verheerende Auswirkungen haben kann.
Kein Mensch würde je auf die Idee kommen, seinen Urin dauerhaft zu unterdrücken. Jeder weiß, das endet tödlich.
Ein gutes Beispiel zur Untermauerung dieser Aussage ist die Erkrankung Niereninsuffizienz. Hier kann der Körper über die Nieren keinen oder nur noch eine sehr geringe Menge Urin ausscheiden. Stoffe, die über den Urin physiologisch ausgeschieden werden, sind:
Und genau diese Substanzen können bei der Erkrankung Niereninsuffizienz nicht mehr ausgeschieden werden.
Am Anfang versucht der Körper diese Stoffe vermehrt über die Haut auszuscheiden, was einen Schweiß verursacht, der nach Urin riecht. Doch irgendwann gelingt auch dies nicht mehr, weil die Schweißdrüsen für diese Mengen an Ausscheidungssubstanzen nicht geeignet sind und so vergiftet der Körper von innen. Dies hat Auswirkungen auf jegliche interne Prozesse des Körpers – eben auch das Denken, denn Hirnzellen sind die anfälligsten von allen Körperzellen für unphysiologische Blutzusammensetzungen. Veränderungen des Blutes bewirken somit auch an anderer Stelle des Körpers Veränderungen in den Zellzwischenräumen und dann den Zellen selbst, da ein ständiger Austausch zwischen Blut und Geweben stattfindet.
Kann dieser Austausch aufgrund veränderter Zusammensetzungen nicht mehr stattfinden, kommt es in den Zellen entweder zur Überladung mit Stoffen, die nicht mehr abtransportiert werden können, also mit „Körpermüll“ oder aber sie werden nicht mehr ausreichend mit Substanzen versorgt, die sie dringend benötigen. Es ist dasselbe, als würde bei uns die Müllabfuhr streiken und sich die Müllsäcke auf der Straße stapeln. Weder der Abtransport kann dann mehr erfolgen, noch die LKW für die Anlieferung von Nahrung passieren. Folgend verlangsamen und unterbinden Zellen also auf dieselbe Weise ihre natürlichen Prozesse und können entarten, ihre Funktion einstellen oder auch absterben. Es kommt zu Elektrolyt-Verschiebungen, was z.B. das Funktionieren der Muskulatur erschwert. Erst entstehen Verkrampfungen, dann folgt völlige Erschlaffung. Das Herz besteht zu einem großen Anteil aus Muskulatur!
Bei einer unbehandelten Niereninsuffizienz stirbt der Mensch also nicht an der Erkrankung selbst, sondern deren Folgezuständen – der inneren Vergiftung und dem daraus resultierenden Multiorganversagen.
Ähnliches wie bei der Niereninsuffizienz geschieht, nur nicht in so gravierendem Ausmaß und nicht so schnell, wenn wir den Schweiß unterdrücken. Hier kommt es mehr zum Rückstau und zur Überladung von Stoffwechselendprodukten am Ausscheidungsort und dauerhaft zur Vergiftung dieser Gewebe. Da das Hirn sehr empfindlich auf Elektrolytverschiebungen wie auch kleinster Anreicherungen von Stoffwechselendprodukten reagiert, ist auf lange Sicht die Entstehung einer Alzheimer-Erkrankung nachvollziehbar.
Die Frage, die sich Ihnen vielleicht stellt, könnte lauten: Weshalb bekommen denn nicht alle Menschen Alzheimer oder Brustkrebs, die Achsel-Schweißunterdrückung betreiben? Die Antwort: Weil Menschen unterschiedlich sind. Manche Menschen haben ein außergewöhnlich gut funktionierendes Lymphsystem, andere treiben viel Sport. Sie schwitzen dadurch vermehrt in der Brustregion und leiten somit über „Umwege“ in andere Schweißregionen ab. Wieder andere Menschen kompensieren die Schweißunterdrückung vom Tage über ein Mehr an Schweißausscheidung nachts über Achseln und Brustregion oder tags über die Füße und Hände oder den gesamten Körper.
Diese Unterschiedlichkeit der Reaktionen der Individuen ist auch einer der Gründe, weshalb Menschen bei ein und derselben Erkrankung ein unterschiedliches homöopathisches Arzneimittel benötigen.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, welch ganzheitliches Denken für die Herstellung und den Kauf eines einfachen Nullachtfünfzehn-Produktes wie ein Deo notwendig sind und welch gravierende Auswirkungen ein ebensolches haben kann!
Nicht unterschätzt werden sollte auch bei der Menge an Menschen, die täglich ein Deo benutzen, dass Aluminium unter der Dusche von den Achseln ins Abwassersystem und somit in unsere Gewässer gespült wird. Der Weg ins Trinkwasser ist dann nicht mehr lang… Die Aussage der Wissenschaft und Aluminium-Deo-herstellenden Industrie kann somit stimmen: Es würde nur ein sehr geringer Teil über die Haut-Resorption an Aluminium im Hirn landen. Den nicht über die Haut aufgenommenen Rest führen wir uns dann über das Trinkwasser aus Leitungen zu.
Da wir gerade bei dem Thema Aluminium sind. Es gibt noch ein weiteres interessantes Einsatzgebiet für Aluminium: Eine für das menschliche Auge nicht sichtbare Schicht zwischen den Scheiben abgepackter Käsesorten. Nur aus diesem Grund lassen sich die Käsescheiben so gut voneinander trennen. Ganz einfach lässt sich das überprüfen, indem Sie selbst frischen Käse in zarte Scheiben schneiden, ihn danach fein säuberlich sortiert übereinander legen und ein paar Stunden später versuchen, die Scheiben wieder voneinander zu trennen… Wem ist das gelungen ohne die Käsescheiben dabei zu zerstören?
Wer mehr dazu lesen möchte, kann dies unter anderem unter folgendem Link:
Die meisten Menschen, die jahrelang Aluminium-Deodorants benutzt haben, werden in irgendeiner Form minimale oder sogar stärkere Folgewirkungen davon tragen. In seltenen Fällen wird dies sofort spürbar. Meist zeigen sich solche Auswirkungen erst nach Jahren oder Jahrzehnten.
Wie bereits oben erwähnt, ist der eine anfälliger als der andere. Zu welcher dieser beiden Gruppierungen Sie gehören, kann ich Ihnen erst mitteilen, wenn ich innerhalb einer Anamnesesitzung mehr über Sie erfahre.
Oft ist es sinnvoll, nach langer Verwendung eines bestimmten Giftes oder einer schädlichen Substanz, dieses einmalig zu behandeln, um Spätschäden zu vermeiden.
Und natürlich sollten die Folgen der Unterdrückung des Körperschweißes nicht unterschätzt werden. Mit homöopathischen Arzneimitteln ist auch dies therapierbar.
Die Entscheidung, präventiv oder evtl. bereits Folgen der Aluminium-Deodorants behandeln zu lassen, liegt ganz bei Ihnen. Rufen Sie gerne durch oder kontaktieren mich per E-Mail oder Kontaktformular. falls Sie Hilfe bei der Entscheidungsfindung benötigen, z.B. biete ich Ihnen in einem 15 minütigen kostenfreien Vorgespräch per Telefon an, Ihre Fragen zu beantworten. Oder Sie wünschen einen Behandlungstermin.
Ein Deo ohne Antitranspirant bremst nicht den Schweißfluss – es verhindert, dass der Schweiß auf der Haut zu riechen anfängt, indem es entweder die Bakterienbildung, die den Schweiß zersetzen, was zur Geruchsbildung führt, hemmt oder aber versucht, den durch die Zersetzung entstehenden Geruch zu übertünchen. Manche Hersteller haben Strategien entwickelt, mit deren Hilfe Duftstoffe erst nach und nach freigegeben werden.
Bakterienhemmer als Alternative zu Aluminium
In den meisten Deos im Test steckt als Bakterienhemmer Nummer eins Alkohol. Der wirkt antimikrobiell, d.h. er stört das Wachstum der Bakterien. Ähnlich verhält es sich mit Triethylcitrat, Ethylhexylglycerin und Octenidindihydrochlorid, die in vielen Deos enthalten sind, oft in Kombination und auch mit oder ohne Alkohol.
Wer trockene Haut im Achselbereich hat, versucht es besser mit einem Deo ohne Alkohol. Triethylcitrat z.B. greift in die enzymatischen Mechanismen der Bakterien ein, mit denen sie den Schweiß zersetzen, und verringert so die Entstehung schlecht riechender Abbauprodukte.
Die Frage, die bei mir aufkommt: Wie verhält sich Triethylcitrat bzgl. der Resorption über die Haut? Und wenn es aufgenommen wird, schädigt es dann nur die enzymatischen Mechanismen der Bakterien oder auch unserer Zellen, die oft ähnlich ablaufen? Und wie verhält es sich an Ort und Stelle mit den Enzymaktivitäten unserer obersten Hautzellen…?
Konservierungsstoffe wie Phenoxyethanol sind ebenfalls gegen Bakterien wirksam.
Es gibt Substanzen, die wirken austrocknend. Sie stören somit das von den Bakterien geliebte feuchtwarme Klima. Dazu zählen zum Beispiel Zinksalze und Kaolin (Porzellanerde), das auch häufig Bestandteil von Puder ist. Von beiden Substanzen rate ich aufgrund der austrocknenenden Eigenschaften ab. Hier hätten wir wieder das Phänomen der Unterdrückung.
Magnesiumoxid besitzt die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzusaugen und gleichzeitig Gerüche zu binden.
Ein Deo ohne Antitranspirant bremst nicht den Schweißfluss – es verhindert, dass der Schweiß auf der Haut zu riechen anfängt, indem es entweder die Bakterienbildung, die den Schweiß zersetzen, was zur Geruchsbildung führt, hemmt oder aber versucht, den durch die Zersetzung entstehenden Geruch zu übertünchen. Manche Hersteller haben Strategien entwickelt, mit deren Hilfe Duftstoffe erst nach und nach freigegeben werden.
Bakterienhemmer als Alternative zu Aluminium
In den meisten Deos im Test steckt als Bakterienhemmer Nummer eins Alkohol. Der wirkt antimikrobiell, d.h. er stört das Wachstum der Bakterien. Ähnlich verhält es sich mit Triethylcitrat, Ethylhexylglycerin und Octenidindihydrochlorid, die in vielen Deos enthalten sind, oft in Kombination und auch mit oder ohne Alkohol.
Wer trockene Haut im Achselbereich hat, versucht es besser mit einem Deo ohne Alkohol. Triethylcitrat z.B. greift in die enzymatischen Mechanismen der Bakterien ein, mit denen sie den Schweiß zersetzen, und verringert so die Entstehung schlecht riechender Abbauprodukte.
Die Frage, die bei mir aufkommt: Wie verhält sich Triethylcitrat bzgl. der Resorption über die Haut? Und wenn es aufgenommen wird, schädigt es dann nur die enzymatischen Mechanismen der Bakterien oder auch unserer Zellen, die oft ähnlich ablaufen? Und wie verhält es sich an Ort und Stelle mit den Enzymaktivitäten unserer obersten Hautzellen…?
Konservierungsstoffe wie Phenoxyethanol sind ebenfalls gegen Bakterien wirksam.
Es gibt Substanzen, die wirken austrocknend. Sie stören somit das von den Bakterien geliebte feuchtwarme Klima. Dazu zählen zum Beispiel Zinksalze und Kaolin (Porzellanerde), das auch häufig Bestandteil von Puder ist. Von beiden Substanzen rate ich aufgrund der austrocknenenden Eigenschaften ab. Hier hätten wir wieder das Phänomen der Unterdrückung.
Magnesiumoxid besitzt die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzusaugen und gleichzeitig Gerüche zu binden.
Folgend die Problemstoffe, die vereinzelt in Deos gefunden wurden:
Wer denkt, nicht ohne Deo auskommen zu können, der hat unter folgenden Links die Möglichkeit, sich ein gesundheitlich weniger bedenkliches herauszusuchen:
https://www.testberichte.de/hautpflege/102/deos/testberichte/oeko-test/2022-05-19.html
https://www.testberichte.de/hautpflege/102/deos/testberichte/aktueller-testbericht.html
Info: Diese drei Links dienten gleichzeitig als Quelle. Einige Textstellen wurden 1 : 1 übernommen.
weitere Quellen: https://flexikon.doccheck.com/de/Schwei%C3%9F
Foto: <a href=“https://de.freepik.com/fotos-kostenlos/auftragen-von-creme-deodorant-auf-die-achselhoehle-von-jungen-frau_10626808.htm#page=3&query=Deodorant&position=38&from_view=search&track=sph“>Bild von valuavitaly</a> auf Freepik